Press Release
Wasabi Cloud Storage Index zeigt geringen ROI bei KI-Projekten und massive Budget-Überschreitung durch unvorhergesehene Gebühren
Weniger als ein Drittel der deutschen Unternehmen sieht aktuell einen positiven Return on Investment (ROI) bei Investitionen in KI-Projekte
Fast die Hälfte gibt an, ihr Cloud-Budget überschritten zu haben – meist aufgrund von Gebühren
38 Prozent geben an, dass ihr Public-Cloud-Anbieter nicht die richtigen Tools oder Features anbietet, um Cyberangriffen effektiv entgegenzuwirken
Frankfurt, 3. März 2026: Die diesjährige Ausgabe des Wasabi Cloud Storage Index zeigt, dass sich KI-Investitionen auf Datenspeicherung und Rechenleistung konzentrieren. Zu diesem Ergebnis kommt der Cloud Storage Index, den Wasabi in Zusammenarbeit mit Vanson Bourne entwickelt hat. Der Report basiert auf einer weltweiten Befragung von 1.700 Fach- und Führungskräften aus Wirtschaft und IT, darunter 125 aus Deutschland.
Investitionen in KI bleiben dabei eine Priorität für Unternehmen: Lediglich drei Prozent der deutschen Unternehmen geben an, ihre Ausgaben für KI-Projekte in Zukunft zu senken. 54 Prozent planen, ihre KI-Budgets zu erhöhen, während 42 Prozent ihre bestehenden Budgets beibehalten wollen. Dabei steht Infrastruktur klar im Fokus: Rund zwei Drittel (65 Prozent) der Budgets fließen derzeit in Daten, Storage und Rechenleistung, die für den Betrieb von KI-Anwendungen erforderlich sind. Lediglich 34 Prozent entfallen auf KI-Software- und SaaS-Lösungen.
„Betrachtet man die bisherige Umsatzverteilung im Gesamtmarkt für Public Cloud Services, entfällt der Großteil auf Software und SaaS – nicht auf Infrastrukturservices (IaaS)“, sagt Andrew Smith, Director of Strategy and Market Intelligence bei Wasabi Technologies und ehemaliger IDC-Analyst. „Neue KI-Workloads und -Initiativen verändern diese Dynamik jedoch zunehmend. Unsere diesjährigen Umfrageergebnisse zeigen, dass der überwiegende Teil der KI-Budgets in Infrastruktur investiert wird – nicht in SaaS. Das entspricht genau dem Gegenteil dessen, was man aus klassischer Marktperspektive erwarten würde. Die Ergebnisse verdeutlichen auch die zentrale Rolle von Cloud Storage und Cloud-Infrastruktur beim aktuellen, generationenprägenden Aufbau KI-gestützter Lösungen und Services.“
Unternehmen erwarten einen Anstieg beim ROI von KI-Projekten
Im Hinblick auf den ROI berichten ein Drittel der Befragten Unternehmen in Deutschland (29 Prozent), dass ihre KI-Projekte aktuell eine positive Rendite erzielen. Zwar ist dieser Wert niedrig, doch viele Unternehmen befinden sich noch in einer frühen Einführungsphase. Die Erwartungen steigen dabei deutlich: Für die kommenden zwölf Monate rechnen ganze 62 Prozent mit einem positiven ROI.
Auf die Frage nach den größten Herausforderungen bei der Implementierung von KI-Projekten nannten die Unternehmen an erster Stelle die Datenspeicherung (einschließlich Kosten, Zugriff und Management), gefolgt von der Datenqualität (einschließlich Bereinigung und Aufbereitung). Beide Aspekte wurden häufiger genannt als Rechenherausforderungen (z. B. Kosten oder Beschaffung). Das unterstreicht die entscheidende Rolle von Daten und Storage für den Erfolg von KI-Lösungen.
64 Prozent der Befragten setzen zur Unterstützung ihrer KI-Workflows auf hybride Storage-Lösungen – also eine Kombination aus On-Premises- und Public Cloud Storage. Dies deutet sowohl auf den Bedarf an Flexibilität als auch auf die wachsende Komplexität beim Management von KI-Daten in unterschiedlichen Umgebungen hin. Besonders bei zwei KI-Prozessschritten bevorzugen Unternehmen ausdrücklich Public Cloud Storage: bei der Datenabfrage und -aggregation sowie bei der Modellaufbewahrung und -archivierung. Die Public Cloud ermöglicht damit häufig den ersten und letzten Schritt der KI-Datenpipeline.
„Unternehmen, die ihre KI-Initiativen weiter ausbauen, stehen vor wachsenden Herausforderungen bei der Datenspeicherung und Datenqualität. Werden diese Herausforderungen nicht effektiv gemanagt, kann der ROI schnell geschmälert werden,” so David Friend, Gründer und CEO bei Wasabi Technologies. „Kosteneffiziente und zuverlässige Storage-Lösungen sind hier entscheidend. Sie stellen sicher, dass hochwertige Daten für KI-Modelle jederzeit abrufbar sind und diese somit bessere Ergebnisse erzielen – ohne dass untragbare Infrastrukturkosten entstehen. Cloud Storage, die sicher, erschwinglich und leistungsstark ist, wird hier zur Notwendigkeit, damit Budgets im Rahmen der Erwartungen bleiben und Daten sicher und zugänglich sind.”
Gebühren und Budgetüberschreitungen stellen weiterhin Herausforderungen dar
Zum vierten Mal in Folge analysiert der Cloud Storage Index die Auswirkungen von Gebühren auf Cloud-Budgets und Rechnungen. Ebenso, wie im Vorjahr, entfielen im vergangenen Jahr 48 Prozent der Ausgaben auf Gebühren – nicht auf tatsächliche Speicherkapazität.
Außerdem gibt fast die Hälfte der deutschen Unternehmen (48 %) an, ihr Cloud-Storage-Budget im Jahr 2025 überschritten zu haben. Gründe sind gestiegene Nutzung, Wachstum und Migration – verschärft durch zusätzliche Gebühren. Jedoch nennen 88 Prozent mindestens einen gebührenbezogenen Faktor als Ursache für höhere Ausgaben als geplant.
Sorgen und Skepsis um Cloud-Sicherheit
Der Schutz und die Sicherheit von Cloud-Daten sind nach wie vor wichtige Anliegen des Marktes: Fast die Hälfte der deutschen Unternehmen (49 %) hat bereits einen Cyber-Angriff verzeichnet, in dessen Folge der Zugriff auf Daten in der Public Cloud verloren ging. Die hohe Anzahl an Cyberangriffen und damit einhergehende Probleme sind daher häufig Grund von Unsicherheit. So sind mehr als 52 Prozent der Unternehmen, die eine Public Cloud nutzen, nicht komplett sicher, dass ihre Daten nach einem Cyberangriff unverändert und sie als Unternehmen handlungsfähig bleiben. Viele Unternehmen wenden sich dabei an Public-Cloud-Anbieter, um diese Probleme mit innovativen Sicherheitslösungen und Tools zu beheben. Allerdings gibt mehr als ein Drittel (38 %) der Befragten an, dass ihr Public- Cloud-Anbieter nicht die richtigen Tools oder Features anbietet, um Cyberangriffen effektiv entgegenzuwirken.
Den vollständigen Cloud Storage Index 2026 von Wasabi finden Sie hier:
Methodik
Wasabi beauftragte die unabhängige Marktforschungsagentur Vanson Bourne mit der Durchführung der Studie zum Thema Cloud Storage. Befragt wurden 1.700 IT-Entscheider aus Unternehmen in Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, den Niederlanden, Neuseeland, dem Vereinigten Königreich, den USA und Singapur, die zumindest teilweise in die Beschaffung von Public-Cloud-Storage-Lösungen in ihrem Unternehmen eingebunden sind oder hierfür Verantwortung tragen. Die Erhebung fand im November und Dezember 2025 statt und umfasste Organisationen mit mehr als 100 Mitarbeitenden aus dem öffentlichen und privaten Sektor. Alle Interviews wurden mithilfe eines mehrstufigen Auswahlverfahrens durchgeführt, um sicherzustellen, dass ausschließlich geeignete Kandidaten an der Studie teilnehmen konnten.
Über Wasabi Technologies
Wasabi gilt als eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen der Technologiebranche und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Daten der Welt zu speichern, indem es Cloud Storage erschwinglich, berechenbar und sicher macht. Mit Wasabi erhalten visionäre Unternehmen die Freiheit, ihre Daten zu nutzen, wann immer sie wollen, ohne mit unvorhersehbaren Gebühren oder Anbieterbindung konfrontiert zu werden. Stattdessen können sie mit dem am schnellsten wachsenden Ökosystem unabhängiger Cloud-Anwendungspartner die besten Lösungen der Branche entwickeln. Kunden und Partner auf der ganzen Welt vertrauen darauf, dass Wasabi ihnen dabei hilft, ihre Daten zu nutzen und ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Besuchen Sie wasabi.com, um mehr zu erfahren.